Informationen über die Wissenschaftliche Personalversammlung am 1. Juli 2026

Die diesjährige Personalversammlung des wissenschaftlichen Personalrats fand in hybrider Form statt und es nahmen ca. 160 Kolleg*innen teil. Im Kurzbericht der Vorsitzenden Dr. Anja Szypulski ging es u. a. um den aktuellen Stand der Umsetzung der Dauerstellenkonzepte in den Fakultäten (inzwischen immerhin ca. 80 Dauerstellen), die vom PRwiss durchgesetzten Grundsätze der Vertragsgestaltung und die Inklusion an der TU Dortmund. Diese Themen waren im Vorfeld der Sitzung von den Kolleg*innen im Rahmen einer Abfrage genannt worden.
Im weiteren Verlauf stellte Uta Spörer als Sprecherin des Wirtschaftsausschusses die aktuelle finanzielle Lage der TU Dortmund vor.
Sigrun Rottmann machte auf die nächste Veranstaltung des Forum Machtmissbrauch aufmerksam, die am 2. Dezember 2026 stattfinden wird. Sie stellte die vielfältigen Aktivitäten des PRwiss zu diesem Themenfeld vor, die sich aktuell schwerpunktmäßig auf die Vernetzung mit zentralen Akteur*innen an der TU Dortmund konzentrieren.
Ein Thema, mit dem sich der PRwiss seit einiger Zeit intensiv beschäftigt, ist die Eingruppierung von Post-Docs (EG 13/14). Anja Szypulski skizzierte die Ausgangslage und den Stand des Prozesses. Der Umgang mit der Thematik Höhergruppierung ist an der TU sehr unterschiedlich und hängt i. d. R. von der Finanzlage der jeweiligen Fakultät/Lehrstuhl, dem/der Vorgesetzten und/oder der Fächerkultur ab. Das Verfahren ist für die Betroffenen häufig sehr intransparent. Der PRwiss verfolgt das Ziel, das Tarifrecht an der TU Dortmund transparent und gleich umzusetzen. Im Anschluss folgten Fragen zur Umsetzung und eine intensive Diskussion zu dem Spannungsfeld Höhergruppierung und der enger werdenden Haushalte der TU Dortmund.
Zum Abschluss der Personalversammlung informierte Uta Spörer über die noch in diesem Jahr geplante Einführung einer Arbeitszeiterfassung für das wissenschaftliche Personal der TU Dortmund. Die Arbeitszeiterfassung ist gesetzlich vorgeschrieben und wird vom Ministerium für Kunst und Wissenschaft NRW für alle Hochschulen schnellstmöglich eingefordert. In der Diskussion wurde deutlich, dass viele Kolleg*innen die Einführung mit Skepsis betrachten und Nachteile für ihre Arbeitsorganisation und die bisher gelebte Flexibilität befürchten. Der PRwiss nimmt diese Sorgen ernst und setzt sich in den laufenden Gesprächen mit dem Personaldezernat dafür ein, dass die Arbeitszeiterfassung im Interesse der Beschäftigten ausgestaltet wird und ihrem eigentlichen Zweck dient: Dem Gesundheitsschutz. Ein (digitales) Tool zur Erfassung wurde bereits vom ITMC entwickelt. Über die konkrete Ausgestaltung wird derzeit noch verhandelt.
Die während der Versammlung gezeigte Präsentation finden Sie hier, ergänzt um die in interaktiven Umfragen gesammelten Anmerkungen bzw. Fragen zu den Themen Inklusion und Arbeitszeiterfassung.
